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Bezahltes Ehrenamt: Sitzwachen bei Heilpraxis Frommholz

Es gibt Menschen, die nicht in der Pflege ausgebildet sind, aber die das Wesentliche mitbringen: Ruhe, Aufmerksamkeit, Bereitschaft, einfach da zu sein. Wir nennen das „bezahltes Ehrenamt", weil es eine Tätigkeit ist, die im Charakter ehrenamtlich ist — aber bezahlt wird.

Wir suchen solche Menschen für Sitzwachen.

Was Sitzwachen tun

Sie sitzen am Bett. Sie sind da. Sie reden, wenn jemand reden will. Sie schweigen, wenn jemand schweigen will. Sie halten die Hand. Sie rufen die Pflege, wenn etwas Pflegerisches ansteht. Sie rufen den Notarzt, wenn etwas Medizinisches ansteht.

Sie tun, was eine vertraute Person tun würde, die zufällig nicht da sein kann.

Wer das macht

  • Studierende der Medizin, Psychologie, Sozialer Arbeit, Pflege.
  • Quereinsteiger*innen mit Lebenserfahrung und ruhigem Temperament.
  • Menschen, die nach einer Lebenskrise wieder in einen sinnstiftenden Tätigkeitsbereich kommen wollen.
  • Menschen, die einen kranken oder sterbenden Angehörigen begleitet haben und das in ihre Arbeit einbringen wollen.
  • Theologiestudierende, junge Seelsorger*innen, Praktizierende meditativer Traditionen.
  • Schauspielerinnen und Künstlerinnen, die zwischen Engagements ein zweites Standbein wollen.

Was Sie verdienen

Sitzwachen werden marktüblich vergütet, gestaffelt nach Vorerfahrung. Zuschläge bei Nacht- und Wochenenddiensten nach § 3b EStG: Nacht (22-6) +25 %, Sonntag +50 %, Feiertag +100 %. Konkrete Sätze klären wir im Bewerbungsgespräch — Wochenend- und Nachtdienste lohnen sich besonders.

Was Sie können müssen

  • Im Krisensituationen ruhig bleiben.
  • Beobachten und sachlich beschreiben (Pflege rufen mit „Frau Müller hat einen Hustenanfall" und nicht „Frau Müller stirbt!").
  • Diskretion (was in der Wohnung gesehen wird, bleibt dort).
  • Verlässlichkeit (wenn Sie zugesagt haben, sind Sie da).
  • Polizeiliches Führungszeugnis vorlegen.

Wie das praktisch läuft

Einarbeitung:
Wir geben Ihnen eine kompakte Einführung in 1-2 Tagen (bezahlt). Sie lernen, was zu beobachten ist, wie Sie dokumentieren, wann Sie wen rufen.
Erste Einsätze in Begleitung:
Ihre ersten 2-3 Sitzwachen machen Sie zusammen mit einer erfahrenen Kollegin.
Dann selbstständig:
Sie bekommen Einsätze über unsere Disposition. Sie sagen, an welchen Tagen Sie wie viele Stunden Zeit haben — wir buchen Sie ein.

Häufig gestellte Fragen

  • Brauche ich eine Ausbildung?
    Nein. Lebensreife und Eignung zählen. Pflegerische Tätigkeiten machen Sie nicht.
  • Wie viel kann ich verdienen pro Monat?
    Das hängt von Ihrer Stundenzahl pro Woche und der Verteilung der Dienste ab (Wochenend- und Nachtdienste bringen Zuschläge). Konkrete Erwartung können wir im Bewerbungsgespräch durchrechnen.
  • Kann ich Sitzwachen mit Studium oder Hauptberuf kombinieren?
    Ja — die meisten Sitzwachen-Schichten finden abends, nachts oder am Wochenende statt. Genau dafür entworfen.

Bereit für ein erstes Gespräch?

Kostenlos, unverbindlich, in Ruhe. Wir hören erst zu — und melden uns dann mit einem konkreten Vorschlag zurück.

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